WolfRope kam vor einigen Jahren durch Zufall mit Shibari in Kontakt. Seither fasziniert ihn das subtile Spiel mit dem Seil. Ihn berühren die Ästhetik, das Hervorheben der Schönheit seiner Ukete und insbesondere die Tiefe und Intensität der Kommunikation über das Seil. Seine Intention des Fesselns ist dabei der Dialog, die Berührung bis in die Tiefen der Seele. Dabei muss es nicht immer kuschelig zugehen, auch Schmerz (in Form von Semenawa) kann durchaus eine von beiden Seiten gewollte Form von Emotion sein.
WolfRopes Fesselstil ist stark vom Yukimura und Osada Ryu geprägt. Als Lehrer haben Michael Ropeknight (Yukimura Ryu) und Osada Steve (Osada Ryu) seinen Fesselstil und das damit verbundene Mindset maßgeblich beeinflusst.
Anfang 2017 hat er seine Partnerin Traumsaengerin kennengelernt und mit ihr den Naka-Stil entdeckt, welcher einen weiteren Baustein seines Fesselns darstellt. Hier liegt der Reiz im filigranen Spiel mit den Grenzen seiner Fesselpartnerin, ihrem grenzenlosen Vertrauen, bis hin zur Selbstaufgabe in der Session – die Reinform des Kinbakus.
Neben dem weiteren Studium der Fesselstile bei seinen Lehrern in Japan beschäftigt sich WolfRope mittlerweile auch intensiv mit der Entwicklung seines eigenen Stils, der seine philosophischen und psychologischen Ansätze widerspiegelt.
Da er nicht nur ein leidenschaftlicher Shibarite ist, sondern auch ein begeisterter Lehrer, gibt er sein Wissen gerne an andere weiter. Hierzu hat er im Laufe der Jahre ein breites Lehrgangs- und Workshop-Angebot entwickelt, das er in der WolfRope Juku Karlsruhe und Teile davon bei einschlägigen Veranstaltungen unterrichtet.




